Nicht nur die neuesten Entwicklungen an der Börse versetzen Anleger in Alarmbereitschaft. Schon längst stellt sich die Frage, für welche Anlagemöglichkeit sie sich entscheiden sollen – und vor allem, welche in der heutigen Zeit noch sicher ist. Die Angst vor einer drohenden Inflation oder gar einem Zusammenbruch der Eurozone macht die Entscheidung für eine der gängigen Investitionsoptionen schwieriger als zuvor.
Bundesanleihen beispielsweise sind zwar derzeit sehr beliebt, Experten raten aber davon ab, da Anleger momentan Verlust machen, wenn sie darin investieren. Wer in eine langfristig laufende Lebensversicherung investieren möchte, sollte diese Entscheidung noch einmal überdenken – die Policen sind nicht nur unflexibel, sondern der im kommenden Jahr 2012 auf knappe 1,75 % sinkende Garantiezins sorgt dafür, dass sich ein Abschluss laut Experten kaum noch lohnt. Fremdwährungsanleihen gestalten sich in Zeiten verschuldeter EU-Länder entsprechend schwierig – wer beispielsweise Staatspapiere aus Griechenland erwirbt, muss auch im Falle einer Umschuldung damit rechnen, nicht einmal 50 % der investierten Summe zurückzubekommen. Alternativen außerhalb der Eurozone können derzeit verlockend erscheinen; Experten warnen aber vor einem jederzeit möglichen Umschwung.
Erhält man die Nebenkostenabrechnung für das vergangene Jahr, so ist die Überraschung häufig groß. Wer Zweifel hat, ob die aufgeführten Kosten den Tatsachen entsprechen, der sollte genau nachrechnen – Experten geben wichtige Tipps, worauf bei der Prüfung der Aufstellung geachtet werden muss.
Die Zahl der Riester-Sparer in Deutschland wird auf rund 14 Millionen beziffert. Diese Personen zahlen regelmäßig Beiträge in eine Versicherung, einen Bank- oder Fondssparplan ein, um ihre Altersvorsorge sicherzustellen. Dafür erhalten sie Zuschüsse von staatlicher Seite. In der Realität lassen sich viele dieser Riester-Sparer jedoch Zulagen entgehen, da sie bestimmte Anträge nicht ausfüllen oder den entsprechenden Konditionen keine Beachtung schenken.
Steigende Öl- und Lebensmittelpreise schlagen sich derzeit als zusätzliche Belastungen auf die finanziellen Mittel vieler Bürger nieder. Allein für die Heizkosten müssen Haushalte 2011 voraussichtlich tiefer in die Tasche greifen: Knappe 200 Euro werden hier zusätzlich ausgegeben, was ungefähr einem halben Prozent des individuellen Einkommens entspricht.
Bis zum Jahr 2009 waren es besonders Selbstständige, die einer Höchstgrenze für sonstige Versicherungsbeiträge unterlagen; hierunter fielen beispielsweise die Pflegeversicherung sowie die private Krankenversicherung. Diese Grenze war bei 2.400 Euro / 1.500 Euro angesetzt. Diese Grenzen sind durch das sogenannte Bürgerentlastungsgesetz hinfällig geworden – besonders Unternehmer mit höheren Beiträgen profitieren hiervon.