Wer in den kälteren Monaten die Heizung aufdreht, kann zwar die mollige Wärme genießen, erlebt aber bei der Abrechnung manchmal böse Überraschungen. So steigen die Gas- und Ölpreise sehr rasch, obwohl sich die Dämmung der Häuser verbessert hat. Mit einigen einfachen Kniffen lassen sich aber Kosten sparen. So sollten sich Verbraucher zunächst die Frage stellen, in welchen Räumen sie sich oft aufhalten, und nur in den benutzten Räumen die Heizkörper auf eine hohe Temperatur stellen. Für das Ess- und das Wohnzimmer sowie für das Arbeitszimmer sind etwa 20 Grad geeignet. Rund 22 Grad sollten es im Bad sein; im Schlafzimmer und in der Küche reichen circa 16 oder 18 Grad. Denn die Küche erhitzt sich auch beim Kochen.
Die Türen sollten Verbraucher am besten immer geschlossen halten, da sonst die Wärme wieder aus den Räumen flieht. Manchmal geht durch alte Fenster aber viel Energie verloren – besonders in Altbauten: Hier können dicke Vorhänge, Rollos und Fensterläden helfen. Mieter sollten dabei die Vorhänge allerdings nicht vor den Heizkörpern platzieren: Diese sollten nach Möglichkeit frei stehen, damit die Luft zirkulieren kann.
Erhält man die Nebenkostenabrechnung für das vergangene Jahr, so ist die Überraschung häufig groß. Wer Zweifel hat, ob die aufgeführten Kosten den Tatsachen entsprechen, der sollte genau nachrechnen – Experten geben wichtige Tipps, worauf bei der Prüfung der Aufstellung geachtet werden muss.
Nicht selten endet ein wunderschöner Sommertag mit einem Gewitter, das Starkregen, Sturm oder Hagel mit sich bringt. Blitzeinschläge können zu Bränden führen, die dann beträchtlichen Schaden anrichten. In diesem Chaos ist nicht nur wichtig, richtig versichert zu sein, sondern sich auch schnellstmöglich an die richtige Versicherung zu wenden.
Beim Thema Reifenwechsel stellt sich jedes Jahr aufs Neue die Frage, ob man den Austausch selbst vornimmt oder in einer Werkstatt durchführen lässt. Experten empfehlen, den Wechsel von Winter- auf Sommerreifen durchzuführen, sobald die Temperaturgrenze von 7 Grad Celsius dauerhaft überschritten wird, so wie es jetzt der Fall ist. Wer die Montage selbst vornehmen möchte, der benötigt einen Wagenheber, ein Felgenkreuz und einen Drehmomentschlüssel.
Wenn Eis und Schnee für glatte Bürgersteige sorgen, ist es Sache der Hausbesitzer, für die Sicherheit der Passanten zu sorgen. Dabei handelt es sich keineswegs um eine freiwillige Dienstleistung, sondern um eine gesetzliche Verpflichtung, der ausnahmslos jeder nachzukommen hat. Auch die Zeiten, zu denen diese Arbeit verrichtet werden muss, sind nicht frei wählbar. Morgens muss der Gehweg spätestens bis 7 Uhr von Schnee und Eis befreit sein und abends bis mindestens 20 Uhr ohne Gefahr passierbar bleiben, in manchen Städten wie Frankfurt sogar bis 22 Uhr.