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Renditeturbo für die Altersvorsorge

Montag, 03. Januar 2011

Altersvorsorge RenteSeit einigen Jahren gibt es die staatlich geförderte Altersvorsorge. Sie ist ein notwendiges Instrument, da die eigentlich staatliche Rente im Alter vielfach nicht mehr ausreichen wird und der Bürger somit privat vorsorgen muss. Dazu werden vom Staat vier sogenannte Grundbausteine gefördert, die gerade in Zeiten niedriger Zinsen interessant sind.

Die vier Bausteine sind die Riester-Rente, die Basisrente, auch Rürup-Rente genannt, die betriebliche Altersvorsorge sowie Wohn-Riester, also die Altersvorsorge durch Immobilien. Alle vier Modelle haben dabei ihre Vor- und Nachteile, und auch wenn die Beantragung teilweise nicht gerade unbürokratisch ist, so lohnt sich doch in Zeiten niedriger Zinsen ein zweiter Blick. Besonders für Arbeitnehmer ist nämlich auch der kleinste Zuschuss aufgrund der Langfristigkeit der Verträge eine Investition, die sich auszahlen kann. Denn wenn die Zinsen wieder steigen, steigen auch die Renditen, und somit sollte man die staatlichen Förderungen auf jeden Fall in Anspruch nehmen.

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Lebensversicherung AltersvorsorgeÜber Jahrzehnte hinweg galt die Kapital-Lebensversicherung als eine der wichtigsten Formen der Altersvorsorge in Deutschland. Diese sichere und zugleich lukrative Anlageform verliert jedoch derzeit immer mehr an Wert: Lagen die Renditen von Lebensversicherungen noch vor zehn Jahren bei rund 6,5 Prozent, werden heute durchschnittlich nur noch etwa 4,6 Prozent abgeworfen.

Und viele Experten befürchten sogar, bald eine drei vor dem Komma zu sehen. Die Garantieverzinsung von derzeit 2,25 Prozent ist das Minimum, das die Anleger erhalten müssen, und genau hierin liegt das Problem, denn da die Renditen fallen, wird der Abstand zwischen ihnen und den Garantien immer niedriger. Dies wiederum bringt ein Dilemma für die Lebensversicherer mit sich. Rund 3,5 Prozent Rendite müssten sie erwirtschaften, um dauerhaft überleben zu können, doch die fallenden Werte zeigen schon, dass dies nur noch schwer möglich ist.

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Wohn-Riester-RenteNahezu 14 Millionen Bundesbürger haben inzwischen einen Riestervertrag zur Sicherung der privaten Altersvorsorge abgeschlossen und nehmen damit die Zulagen des Staates in Anspruch. Während zu Beginn dieses durch Zulagen geförderten privaten Vorsorgepaketes Rentenversicherungen und Riester-Sparpläne absolut im Vordergrund standen, hat sich dieses Bild inzwischen deutlich geändert.

Durch die Einführung der Möglichkeit, das Vertragskapital eines Riestervertrags auch zum Bau oder Erwerb einer Immobilie zu nutzen, sind die neu eingeführten Wohn-Riester-Policen eine sehr gefragte Alternative. Das Guthaben dieser Verträge kann nicht nur zum Bau oder Erwerb einer selbst genutzten Immobilie verwendet werden, sondern auch zur Tilgung bestehender Hypotheken. Auch die Entschuldung der eigenen Immobilie oder der Erwerb von Genossenschaftsanteilen gehört zu den förderberechtigten Verwendungsmöglichkeiten.

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Altersvorsorge junge MenschenDass die Rente nicht unbedingt ausreicht, um im Alter den gewünschten Lebensstandard zu gewährleisten, ist den meisten jungen Menschen bewusst. Vielen Jugendlichen ist klar, dass sie für ihre Alterssicherung aktiv werden müssen, sei es in Form einer betrieblichen oder einer privaten Altersvorsorge. Aber dieses Wissen wird kaum in die Tat umgesetzt.

Die Studie „Jugend, Vorsorge, Finanzen – Herausforderung oder Überforderung?“ im Auftrag des Versorgungswerks Metall und Elektroindustrie MetallRente kommt zu dem Ergebnis: Jugendliche sind durchaus bereit, einen Beitrag zur finanziellen Absicherung im Alter zu leisten, sie wissen aber nicht wie – oder sie durchschauen die komplizierten Regelungen nicht. Dabei schätzt die junge Generation ihre Lage sehr realistisch ein und sieht die drohende Versorgungslücke. Besonders bei jungen Frauen und in wirtschaftlich schlechter gestellten Schichten zeichnet sich die Befürchtung ab, im Alter auf eine Mindestversorgung angewiesen zu sein.

Für die Untersuchung befragte das unabhängige Institut TNS Infratest Sozialforschung 2500 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 17 bis 27 Jahren. Aspekte der Untersuchung waren Kenntnis und Einstellung von jungen Erwachsenen in Bezug auf ihre wirtschaftliche und finanzielle Kompetenz. Außerdem wollten die Sozialforscher herausfinden, ob den Jugendlichen die Angebote zur betrieblichen Altersvorsorge bekannt sind und ob sie diese oder eine private Form der Absicherung bereits nutzen. Etwa die Hälfte der Befragten schätzt ihr Wissen in Finanzdingen als gut ein. Wenn es aber um das Thema Altersvorsorge geht, müssen viele passen – den Begriff „betriebliche Altersvorsorge“ konnte kaum jemand erklären.

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